Reisebedingungen des ASTORIA HOTEL für Pauschalreisen

Sehr geehrter Gast,

bitte schenken Sie den nachstehenden Reisebedingungen Ihre Aufmerksamkeit. Sie regeln das Vertragsverhältnis zwischen Ihnen und Astoria HotelL (Nachfolgend Hotel genannt). Mit Ihrer Buchung erkennen Sie diese Reisebedingungen an.

§ 1 Vertragsabschluss
Die Reiseanmeldung ist das verbindliche Angebot des Kunden auf Abschluss eines Reisevertrages zu den im Prospekt angegebenen Bedingungen. Die Anmeldung kann schriftlich, mündlich oder fernmündlich vorgenommen werden. Sie erfolgt durch den Anmelder auch für alle in der Anmeldung mit aufgeführten Teilnehmer, für deren Vertragsverpflichtung der Anmelder wie für seine eigenen Verpflichtungen einsteht, sofern er eine entsprechende gesonderte Verpflichtung durch ausdrückliche und gesonderte Erklärung übernommen hat.
Der Reisevertrag kommt durch Annahme der Anmeldung zustande. Die Annahme bedarf keiner bestimmten Form. Sie erfolgt jedoch in der Regel durch schriftliche Bestätigung/Rechnung. Zusätzliche Vereinbarungen und Zusicherungen bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der ausdrücklichen schriftlichen Bestätigung durch das Hotel. Weicht der Inhalt der Reisebestätigung vom Inhalt der Anmeldung ab, so liegt ein neues Angebot des Hotels vor, an das es für die Dauer von 10 Tagen gebunden ist. Der Vertrag kommt auf der Grundlage dieses neuen Angebotes zustande, wenn der Reisende innerhalb der Bindungsfrist des Hotels die Annahme mitteilt.

§ 2 Bezahlung
a) Innerhalb einer Woche nach Zugang des Sicherungsscheines und der Reisebestätigung leistet der Reisende eine Anzahlung in Höhe von 10 % des Reisepreises. Nach der vollständigen Bezahlung des Reisepreises erhält er ca. 2 Wochen vor Reiseantritt die Reiseunterlagen. Die Restzahlung muss daher 21 Tage vor Reisebeginn vorgenommen werden, da die Reiseunterlagen erst nach Eingang des Reisepreises ausgehändigt werden.
b) Wenn bis zum Reiseantritt der Reisepreis nicht vollständig bezahlt ist, wird der Vertrag aufgelöst. Das Hotel kann in diesem Fall die entsprechenden Rücktrittsgebühren verlangen, es sei denn, dass bereits zu diesem Zeitpunkt ein erheblicher Mangel vorliegt. Maßgeblich zur Berechnung sind die zuletzt bekannt gegebenen Preise.
c) Alle Zahlungen erfolgen bar, per Scheck oder Überweisung. Bei Auslandszahlungen in DM oder Euro und spesenfrei.
d) Umbuchungs- und Rücktrittsgebühren sind sofort fällig. Maßgeblich für die Berechnung sind grundsätzlich die zuletzt bekannt gegebenen Preise. Aufwendungen für Nebenleistungen, z.B. Besorgen von Veranstaltungskarten, werden gesondert in Rechnung gestellt und sind in voller Höhe fällig.

§ 3 Leistungen:
Der Umfang der vom Hotel geschuldeten Leistungen ergibt sich aus den vom Hotel veranlassten und zum Zeitpunkt der Reiseanmeldung maßgeblichen Leistungsbeschreibungen und der hierauf bezugnehmenden Angaben in der Buchungsbestätigung.

§ 4 Leistungs- und Preisänderungen:
Änderungen oder Abweichungen einzelner Reiseleistungen von dem vereinbarten Inhalt des Reisevertrages, die nach Vertragsschluss notwendig werden und die vom Hotel nicht wider Treu noch Glauben herbeigeführt wurden, sind nur gestattet, soweit die Änderungen oder Abweichungen nicht erheblich sind und den Gesamtzuschnitt der gebuchten Reise nicht beeinträchtigen. Gewährleistungsansprüche bleiben unberührt, soweit die geänderten Leistungen mit Mängeln behaftet sind. Das Hotel ist verpflichtet, den Kunden über Leistungsänderungen oder Abweichungen unverzüglich in Kenntnis zu setzen. Im Falle einer nachträglichen Änderung des Reisepreises oder einer Änderung einer wesentlichen Reiseleistung hat das Hotel den Reisenden unverzüglich, spätestens jedoch 21 Tage vor dem Reiseantritt, davon in Kenntnis zu setzen. Bei Preiserhöhungen um mehr als 5 % oder im Fall einer erheblichen Änderung einer wesentlichen Reiseleistung ist der Reisende berechtigt, ohne Gebühren vom Reisevertrag zurückzutreten oder eine kostenlose Umbuchung vorzunehmen, soweit das Hotel in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Reisenden aus ihrem Angebot anzubieten. Der Reisende hat diese Rechte unverzüglich nach der Erklärung des Hotels über die Preiserhöhung bzw. Änderung der Reiseleistung diesem gegenüber geltend zu machen.

§ 5 Rücktritt und Kündigung durch das Hotel
Das Hotel kann in folgenden Fällen vor Antritt der Reise vom Reisevertrag zurücktreten oder nach Reisebeginn den Reisevertrag ohne Einhaltung einer Frist kündigen:
a) Ohne Einhaltung einer Frist, wenn der Reisende die Durchführung der Reise trotz Abmahnung nachhaltig stört oder wenn er sich in solchem Maße vertragswidrig verhält, dass die sofortige Aufhebung des Vertrages gerechtfertigt ist. Kündigt das Hotel, so behält das Hotel den Anspruch auf den Reisepreis. Das Hotel muss sich jedoch den Wert der ersparten Aufwendungen sowie diejenigen Vorteile anrechnen lassen, die aus der nicht in Anspruch genommenen Leistung nicht erlangt werden, einschließlich der von den Leistungsträgern gutgebrachten Beträge. Insoweit obliegt dem Reisenden die Beweislast.
b) Bis zu 3 Wochen vor Reisebeginn bei Nichterreichen einer in der Reiseausschreibung und Reisebestätigung angegebenen Mindestteilnehmerzahl. Der Reisende ist unverzüglich nach Eintritt der Voraussetzungen für die Nichterfüllung der Reise hiervon in Kenntnis zu setzen und erhält die geleistete Anzahlung unverzüglich zurück, sofern er
nicht ein gegebenenfalls mögliches Angebot auf kostenlose Umbuchung innerhalb des Programms vom Hotel annimmt.
c) Bis zu vier Wochen vor Reiseantritt, wenn die Durchführung der Reise nach Ausschöpfung aller Möglichkeiten für das Hotel deshalb nicht zumutbar ist, weil das Buchungsaufkommen für diese Reise so gering ist, dass die des Hotels im Falle der Durchführung der Reise entstehenden Kosten eine Überschreitung der wirtschaftlichen Opfergrenze, bezogen auf diese Reise, bedeuten würde. Das Rücktrittsrecht des Hotels besteht jedoch nur, wenn das Hotel die zum Rücktritt führenden Umstände nicht zu
vertreten hat und die zum Rücktritt führenden Umstände nachweist und wenn das Hotel dem Reisenden ein vergleichbares Ersatzangebot unterbreitet, soweit sie dazu aus ihrem Angebot in der Lage ist. Wird die Reise aus diesem Grund abgesagt, so erhält der Kunde den eingezahlten Reisepreis unverzüglich zurück.

§ 6 Ersatzperson, Rücktritt, Umbuchung, Nichtantritt und Nichtinanspruchnahme von Leistungen
Der Reisende kann bis Reisebeginn durch Erklärung gegenüber dem Hotel vom Reisevertrag zurücktreten. Bei einem Rücktritt wird eine pauschalisierte Entschädigung für getroffene Reisevorkehrungen und Aufwendungen des Hotels fällig. Ein davon abweichender Nachweis durch den Reisenden und vom Hotel ist zulässig. Maßgeblich für die Berechnung aller Fristen ist jeweils der Eingang der Erklärung beim Hotel. In jedem Fall stehen dem Hotel bei Rücktritt des Reisekunden als pauschale Entschädigung zu:
Bis zum 29. Tag vor Reiseantritt: 20 %
Bis zum 15. Tag vor Reiseantritt: 40 %
Bis zum 03. Tag vor Reiseantritt: 60 %
Danach: 80 % des Reisepreises, mindestens jedoch € 30,- p. P. bei einer gebuchten Pauschalreise.

Der Reisende kann bis zum Reisebeginn eine Ersatzperson für sich bestellen. Das Hotel kann der Teilnahme dieser Person widersprechen, wenn diese den besonderen Reiseerfordernissen nicht genügt oder seiner Teilnahme gesetzliche Vorschriften oder behördliche Anordnungen entgegenstehen. Tritt ein Dritter in den Vertrag ein, so haften der Kunde und der Dritte des Hotels als Gesamtschuldner für den Reisepreis und die entstehenden Mehrkosten.

Änderungen des Reisetermins, des Reisezieles, des Ortes des Reiseantritts, der Unterkunft oder der Beförderungsart gelten als Umbuchungen, die bei Buchung einer Pauschalreise bis zum 29. Tag vor Reiseantritt gegen eine Gebühr von DM 30,- pro Person vorgenommen werden. Spätere Änderungen sind nur unter Rücktritt vom Reisevertrag und gleichzeitiger Neuanmeldung möglich. Bei der Vermittlung von Übernachtungsleistungen ist bei Umbuchung und Stornierung, die zu einer verkürzten Aufenthaltsdauer führen, bis zum 1. Tag vor Anreisetermin ebenso der pauschalierte Satz von € 30,- fällig.

§ 7 Höhere Gewalt
Wird die Reise bei Vertragsschluss durch nicht voraussehbarer höherer Gewalt erheblich erschwert, gefährdet oder beeinträchtigt, so können sowohl das Hotel als auch der Reisende den Vertrag kündigen. Wird der Vertrag gekündigt, so kann das Hotel für die bereits erbrachten oder zur Beendigung der Reise noch zu erbringenden Reiseleistungen eine angemessene Entschädigung verlangen. Das Hotel ist in diesen Fällen verpflichtet, die notwendigen Maßnahmen zu treffen, insbesondere falls der Vertrag die Beförderung umfasst, den Reisenden zurückzubefördern. Die Mehrkosten für die Rückbeförderung sind von den Parteien je zur Hälfte zu tragen. Im übrigen fallen die Mehrkosten zu Lasten der Reisenden.

§ 8 Haftung des Hotels
Das Hotel haftet im Rahmen der Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmanns für die gewissenhafte Reisevorbereitung, die sorgfältige Auswahl und Überwachung der Leistungsträger, die Richtigkeit der Reisebeschreibung und die ordnungsgemäße Erbringung der vertraglich vereinbarten Reiseleistungen.

§ 9 Gewährleistung
Der Reisende ist verpflichtet, bei eventuell auftretenden Leistungsstörungen alles ihm Zumutbare zu tun, um zu einer Behebung der Störung beizutragen und eventuelle Schäden gering zu halten. Sämtliche Beanstandungen sind unverzüglich dem Hotel anzuzeigen.

Abhilfe:
Wird die Reise nicht vertragsmäßig erbracht, so kann der Reisende Abhilfe verlangen. Das Hotel kann die Abhilfe verweigern, wenn sie einen unverhältnismäßigen Aufwand erfordert. Das Hotel kann auch Abhilfe schaffen, indem es eine gleichwertige Ersatzleistung erbringt.

Minderung:
Für die Dauer einer nicht vertragsgemäßen Erbringung einer Reise kann der Reisende eine entsprechende Herabsetzung des Reisepreises verlangen (Minderung). Die Minderung tritt nicht ein, soweit es der Reisende unterlassen hat, den Mangel gemäß den gesetzlichen Bestimmungen anzuzeigen.

Kündigung:
Wird die Reise infolge eines Mangels erheblich beeinträchtigt, und leistet das Hotel innerhalb einer angemessenen Frist keine Abhilfe, obwohl der Reisende dieses verlangt hat, kann er im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen den Reisevertrag – im eigenen Interesse schriftlich – kündigen. Dasselbe gilt, wenn dem Reisenden die Reise infolge eines Mangels aus wichtigem, dem Hotel erkennbaren Grund nicht zuzumuten ist. Der Bestimmung einer Frist für die Abhilfe bedarf es nur dann nicht, wenn die Abhilfe unmöglich ist oder vom Hotel verweigert wird oder wenn die sofortige Kündigung des Vertrages aus einem wichtigen Grund, den das Hotel zu vertreten hat, gerechtfertigt ist.
Der Reisende schuldet dem Hotel den auf die in Anspruch genommenen Leistungen entfallenden Teil des Reisepreises, sofern diese Leistungen für ihn nicht wertlos waren.

Schadenersatz:
Unbeschadet der Minderung oder der Kündigung kann der Reisende Schadenersatz wegen Nichterfüllung verlangen, es sei denn, der Mangel der Reise beruht auf einem Umstand, den das Hotel nicht zu vertreten hat.

§ 10 Beschränkung der Haftung
Wird im Rahmen einer Reise oder zusätzlich zu dieser eine Beförderung im Linienverkehr erbracht und dem Reisenden hierfür ein entsprechender Beförderungsnachweis ausgestellt, so erbringt das Hotel insoweit Fremdleistungen, worauf in der Reiseausschreibung und/oder der Reisebestätigung/Rechnung ausdrücklich hingewiesen wird. Das Hotel haftet als Vermittler daher nicht für die Nichterbringung oder Schlechterbringung der Beförderungsleistung selbst. Eine etwaige Haftung regelt sich in diesem Fall nach den Beförderungsbedingungen dieser Unternehmen. Das Hotel haftet nicht für Leistungsstörungen im Zusammenhang mit Leistungen, die als Fremdleistungen lediglich vermittelt werden und die in der Reisebeschreibung bzw. Reisebestätigung oder auf dem Leistungsvoucher ausdrücklich als Fremdleistung gekennzeichnet sind.  Bei Reisen mit besonderen Risiken übernimmt das Hotel im Hinblick auf diese Risiken keine Haftung, soweit das Hotel nachweisen kann, dass kein eigenes Verschulden vorliegt. Die vertragliche Haftung des Hotels für Schäden, die nicht Körperschäden sind, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt, soweit ein Schaden des Reisenden weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt wird oder soweit das Hotel für einen Schaden allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist.

Schadenersatzansprüche gegenüber dem Hotel aus unerlaubter Handlung sind, soweit der Schaden weder grob fahrlässig noch vorsätzlich herbeigeführt wurde, bei Personenschäden auf € 50.000 und bei Sachschäden auf € 4.000 beschränkt. Liegt der Reisepreis über € 1.300,-, ist die Haftung auf die Höhe des dreifachen Reisepreises beschränkt. Diese Haftungshöchstsummen gelten jeweils je Reisenden und Reise. Ein Schadensersatzanspruch gegen das Hotel ist insoweit beschränkt oder ausgeschlossen, als auf Grund internationaler Übereinkünfte oder auf solchen beruhenden gesetzlichen Vorschriften die auf die von einem Leistungsträger zu erbringende Leistung anzuwenden sind, ein Anspruch auf Schadensersatz gegen den Leistungsträger nur unter bestimmten Voraussetzungen oder Beschränkungen geltend gemacht werden kann.

§ 11 Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen
Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen des Reisevertrages hat nicht die Unwirksamkeit des gesamten Vertrages zur Folge.

Gerichtsstand: Bad Kissingen

Anmerkung: Die Angebote in diesem Prospekt entsprechen dem Stand bei Drucklegung. Bitte haben Sie jedoch Verständnis dafür, dass bis zur Übermittlung Ihres Buchungswunsches aus sachlichen Gründen Änderungen von Preisen und Leistungen möglich sind. Über diese werden wir Sie selbstverständlich unterrichten.

Veranstalter:

ASTORIA HOTEL  –  Martin Luther Str. 1  –  97688 Bad Kissingen
Tel.: 0971-7857040   Fax: 0971 785704199   E-Mail: info@astoria-badkissingen.de